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Schultereckgelenksprengung – Teil 2

Wie das News-Portal Westline berichtet, werden nach der niederschmetternden Diagnose der Verletzung von Jefferson Farfan ganz neue Therapiemethoden ausprobiert:

Auch während der ersten Saison-Depression hatte Schalkes Manager Andreas Müller seinen Humor nicht verloren: „Jefferson saß ziemlich geknickt in der Kabine. Aber die anderen Spieler haben ihm alle auf die Schulter geklopft…“

Schultereckgelenksprengung

Aua! Das tut weh. Jefferson Farfan hat sich im Spiel gegen Atletico Madrid gestern Abend eine sogenannte Schultereckgelenksprengung 2. Grades zugezogen.

Im Schultereckgelenk treffen Schlüsselbein und Schultergräte zusammen, damit bildet es die Spitze bzw. das Dach der Schulter.

Die Sprengung 2. Grades bedeutet dabei, dass größere Einrisse bis Teilrupturen der Bandstrukturen vorliegen. Manchmal wird eine solche Verletzung operativ behandelt, meistens aber wird die gesamte Schulter „stillgelegt“.

Was lustig klingt, ist eher schmerzhaft: Bei einer Schultereckgelenksprengung kann das sogenannte Klaviertastenphänomen auftreten. Dabei kann das nach oben abweichende äußere Ende des Schlüsselbeines wie eine Klaviertaste nach unten gedrückt werden, federt aber beim Nachlassen das Druckes sofort wieder nach oben.

Die SCHALKE UNSER-Redaktion wünscht Jeff gute Besserung und empfiehlt zur Entspannung die Klaviersonate „Grande Sonate Pathétique“ (1. und 2. Satz) von Ludwig van Beethoven.

[Foto via: animaux, Creative Commons]